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Lieber Martin
Für mich als betroffene Mutter warst du als Peer eine äusserst hilfreiche Brücke. Ich war total verzweifelt und konnte meinen Sohn mit Gefühlen und Worten nicht mehr erreichen. Ein Kontakt zu ihm war nicht mehr möglich, sein Verhalten war mir unheimlich.Ich befürchtete, dass auch meine Liebe zu ihm verloren gehen könnte.
Du hast mir geholfen, indem du seine Situation gespiegelt hast und mir viele Dinge ruhig erklärt hast. Durch dich konnte ich seinen Zustand besser verstehen. Du hast dich zur Verfügung gestellt für meine Nöte und Ängste. Mit dir war es möglich alles zu besprechen. Du warst ein kompetenter, verständnisvoller Helfer. Du warst da und du hast beide Parteien verstanden. Die Situation hat sich unterdessen entschärft und ich habe wieder Hoffnung.
Ich danke dir von Herzen für deine wertvolle Arbeit!
Katharina


Ein überwältigender Moment als ich dabeigesessen bin, mein Sohn aus einer langjährigen Schizophrenie, introvertiert, das erste Mal zu hören wie er über seine Ängste redete und Tipps annehmen konnte. Bei keinem Psychiater konnte ich diese Verbundenheit spüren, die vielleicht zwei Menschen verbindet die ÄHNLICHES ERLEBT HABEN, den selben Abgrund durchwandert haben.

Und plötzlich verändert sich alles. Du erkennst den Menschen nicht mehr wieder. Angst prägt nun dein Leben, zu verstehen was hier abgeht - kein Fachpersonal konnte mir so gut vermitteln, was hier passiert

.Acht Jahre schon zwischen Angst und Hoffnung, ein Tages-alptraum und doch muss ich sagen, die Begegnung, die Stärke, die Feinfühligkeit der betroffenen Menschen hat mir auch so viel Kraft gegeben. Ich sehe die Welt jetzt mit anderen Augen und bewundere jeden, der einen Weg mit seiner Krankheit gefunden hat.

 

Gedanken einer Mutter

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